Stoffwechsel | Darm

Wohlbefinden – mehr Energie – natürliches Körpergewicht

Stoffwechsel-Check
Wann haben Sie zuletzt einen großen Stoffwechsel-Check mit 50 bis 70 Laborwerten gemacht? Eine Laboranalyse nach klinischen, naturheilkundlichen und ganzheitlichen Gesichtspunkten ermöglicht eine ursachenorientierte Therapie.
Diese Laborinterpretation bezieht auch die sog. Warnbereiche außerhalb der Normen mit ein. Regulationsstörungen werden erkannt, bevor es zu klinischen Auffälligkeiten kommt. So lassen sich frühzeitig Tendenzen einer Organschwäche oder Stoffwechselentgleisung präventiv therapieren.
Im Körper ist alles miteinander in Verbindung, so gesehen haben Blutwerte auch immer ihre Entsprechung in der seelisch-geistigen Ebene. Diese Zusammenhänge mit einzubeziehen, ermöglicht eine individuelle und ganzheitliche Behandlung.

Ernährung – ein großes Thema in der heutigen Zeit
Damit die Stoffwechselfunktionen optimal ablaufen können, spielt die Nährstoffversorgung, das „Was“ und „Wie“ unserer Ernährung eine große Rolle. Das ist auch der schwierigste Punkt in der Therapie. Hier stehe ich Ihnen mit Rat und Unterstützung zur Seite. Dennoch ist hier Ihr Einsatz Zuhause gefragt.
Inzwischen ist bekannt, dass Gehirn und Darm in enger Verbindung stehen. Daher ist es verständlich, dass unser Wohlbefinden durch die Ernährung und Pflege des Darmmilieus verbessert werden kann und damit auch Schlaf, Haut, Hormon-und Immunsystem profitieren.

Essen á la carte – Ihr Ernährungsplan
Sie wollen wissen, welche Nahrungsmittel zu Ihnen passen?  Sie brauchen eine strukturierte Anleitung und eine Liste für den Einkauf? Dann ist das Ernährungsprogramm von gesund & aktiv das Richtige. Sie lernen wieder auf die „Bauchgefühle“ zu hören, essen bewusster, entschlacken nebenbei und werden auch je nach Programm ein paar Kilos leichter.

Darmgesundheit

Stärken Sie Ihre Darmflora

  • damit Ihr Immunsystem optimal arbeiten kann
  • um die Versorgung mit allen Nährstoffen sicherzustellen
  • die Barriere gegen Giftstoffe zu stabilisieren

Der Magen-Darm-Trakt als größte Grenzfläche zur Außenwelt, beherbergt im Dünndarm 80% aller immunkompetenten Zellen. Dadurch besteht nicht nur eine enge Verbindung zum Immunsystem, sondern auch mit dem Nerven- und Hormonsystem und dem Gehirnstoffwechsel. weiterlesen

In der richtigen Zusammensetzung fördern die Bakterien in unserem Darm die Gesundheit. Sie schließen Nahrungsbestandteile auf, versorgen uns mit Vitaminen und trainieren das Immunsystem. Die Schleimhaut kommt täglich mit großen Mengen an Nährstoffen und Schadstoffen, guten Bakterien und Krankheitserregern in Kontakt und muss ständig zwischen lebensnotwendig und gefährlich entscheiden. Entscheidungsfehler an dieser Grenzfläche haben Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Dysbiose

Das Öko-System Darm reagiert empfindlich auf Einwirkungen von außen. Als Ursachen werden die zunehmende Stress-Belastung, als auch industriell veränderte Nahrungsmittel, Medikamente und Umweltgifte diskutiert. weiterlesen

Bei einer Dysbiose werden die „guten“ Darmbakterien durch Fäulnisbakterien verdrängt. Deren Abbauprodukte und die Fehlbesiedelung begünstigen Gärungsprozesse. Dadurch werden Nährstoffe für den Zellstoffwechsel nicht mehr ausreichend aufgenommen (siehe auch Therapie / Mitochondrien), das Immunsystem und die Leber zusätzlich belastet. Auch die Schleimschutzschicht wird durch die Verminderung der Mikroflora weniger, die Darmwand durch diese Reizung durchlässig.

Leaky-Gut-Syndrom

„Leaky Gut“ ist eine Bezeichnung aus dem Englischen und bedeutet „undichter Darm“. Die einzelnen Darmzellen werden von festen Verbindungen (engl. = Tight Junctions) abgedichtet. Werden diese zerstört, entsteht das Leaky-Gut-Syndrom. Ein Teufelskreis zwischen geschwächter Barriere und Entzündungsreaktionen entsteht. weiterlesen

Der unkontrollierte Einstrom von Allergenen, Bakterien und Schadstoffen verstärkt nicht nur lokale Entzündungen, sondern triggert auch systemische Immunreaktionen an. Gelangen die im Darm gebildeten Immunkomplexe in den Blutkreislauf, können sie in entfernteren Geweben oder Organen Reaktionen auslösen und Autoimmun-Prozessen Vorschub leisten.

Was kann ein Leaky-Gut-Syndrom verursachen?

  • Medikamente (z.B. Schmerzmittel, Magensäureblocker, Antibiotika)
  • Toxische Substanzen (z.B. Nikotin, Alkohol, Zusatzstoffe in Lebensmittel)
  • Stress (akut oder chronisch beeinflusst Darm-Hirn-Achse)
  • Fehlbesiedelung
  • Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Wie kann sich ein Leaky-Gut-Syndrom äußern?

  • Chronische Infektionen und Beschwerden
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Mikronährstoffmangel
  • Leberbelastung (erhöhte Leberwerte)
  • Stoffwechselstörungen (Übergewicht, Bluthochdruck)
  • Gelenkbeschwerden
  • Allergische Reaktionen (Haut, Schleimhaut)

Diagnostik & Therapie

Ein Stuhltest gibt Auskunft über den Zustand von Immunflora, Schutzflora, Schleimschutzschicht im Darm, Fäulnisbakterien und Pilzen. Darüber hinaus können verschiedene Entzündungsparameter bestimmt werden, die Aufschluss über ein Leaky-Gut-Syndrom geben.

Mit der Mikrobiologischen Therapie werden pathogene Keime verdrängt und die körpereigene Mikroflora gestärkt. Eine Immunmodulation ist wichtig, indem überschießende Reaktionen gedämpft oder bei mangelnder Funktion aktiviert wird. weiterlesen

Leber, Nieren, Haut und Lymphe werden mit der Spagyrik begleitet, um die Ausleitung von Stoffwechselschlacken zu erleichtern. Unterstützend werden auch Infusions-und Injektionskuren hinzugezogen, um den Organismus aufzubauen und in seine Selbstregulation zu führen. Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist eine entsprechende Karenz zur Abheilung der Schleimhaut und Allergenentlastung einzuhalten.